Blumen (vom Edelweiß bis zur Distel)

Edelweiß: (Edelweiss) - das Symbol unseres Vereins

Das Edelweiß gilt als die Königin unter den Alpenblumen. Das Pflücken des Edelweiß ist natürlich verboten da sie unter Naturschutz steht. Sie gehört zur Familie der Korbblütler. Das Edelweiß liebt sonnige Rasenhänge, wächst aber auch in Felsspalten. Das Edelweiß wird zwischen 2,5 bis 10 cm groß und kann bis ca. 2500 m Seehöhe vorkommen. Sind die Alpen die Heimat dieser Blume? Nein - erst während der Eiszeiten konnte sie in den Alpenraum einwandern und bis heute im Hochgebirge überleben. Die eigentliche Heimat dieser Pflanze liegt im Bereich des Himalaya.

siehe auch:
wie unser Logo entstand 


Bilder zum Zoomen :


Enzian: (zum Vergrößern Bilder anklicken)

In Volkmund wird der Enzian bei uns auch als "Guggahandscha" bezeichnet. Die Blüte des stiellose Enzian wird ca. 7-8 cm lang und er wächst auf Bergwiesen im Bereich der Almen. Der Enzian ist eine der ersten Pflanzen nach dem Winter. Der Enzian ist eine geschützte Pflanze und darf nicht gepflückt werden.


Enzian

Enzian

Alpenrose:

Im Volksmund wird die Alpenrose auch "Almrausch" genannt. Sie kann ein Strauch werden, der eine Höhe von bis zu 1 Meter erreicht. Die glatten Blättern bleiben auch über dem Winter grün. Sie blühen je nach Höhenlage zwischen Mai und Juli. Die Alpenrose bevorzugt humusreiche, saure Böden und kommt vorwiegend im Bereich der Waldgrenze und darüber vor. Wesentlich für das Gedeihen der Sträucher in dieser Höhenlage ist ein guter und langanhaltender Schneeschutz.


Alpenrose

Alpenrose

Blutströpfl:

Kohlröserl (Nigritella), Alpenblume aus der Familie der Orchideen mit schwarzroten, stark nach Vanille duftenden Blüten. Auch Blutströpfl, Brunelle, Braunelle genannt, in der Steiermark Stanrösl oder Sonnwendschöberl, in Tirol Schwoaßbleaml. Wächst auf Almen in 1700-2800 m Höhe, blüht von Juni bis September und steht unter Naturschutz.

(Danke für die Informationen: Definition zur Verfügung gestellt von Martina Bremken m.bremken1@hamburg.de)

 

 


 

Himmelschlüssel:

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Arnika:

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Grossblütige Gemswurz (Doronicum grandiflorum)

Familie: Korbblütler Asteraceae
Stengel: 20-60 cm hoch, aufrecht, rund, hohl, grün, drüsig, behaart, beblättert
Stengel: grundständig,gestielt, groß breit-lanzettlich, buchtig gezähnt, grün, zottig behaart; Stengelblätter teilweise sitzend oder gestielt, gesägt
Blüten: endständig, einzeln, sehr groß (3 - 6 cm Durchmesser Zungenblüten linealisch, goldgelb; Röhrenblüten im Mittel angehäuft, goldgelb; Kelchblätter lanzettlich, grün, zottig behaart
Blütezeit: Juli - September
Standort: 1700 - 2800m, lehmige, magere Böden, Geröllhalden, Weiden, Bachrand, Blockhalden
Verbreitung: Alpen
(Informationen zur Verfügung gestellt von:
Ewald Dorner, Bergrettung Hittisau-Sibratsgfäll)


Distel:

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Küchenschelle:

Das kann sich doch nur um eine verblühte Küchenschelle handeln, oder?
Mein oberes Bild zeigt den Samenstand zu einem etwas früheren Zeitpunkt. Die Fäden werden mit der Zeit immer fusseliger und wenn sie dann vom Regen nass werden, sehen sie so aus, wie auf Eurem Bild (2. Bild herunten).

Herzliche Grüße aus Bielefeld,
Jacqueline Schwarz
jacqueline.schwarz@onlinehome.de

(Danke für die Informationen von: Jacqueline Schar aus Bielefeld).


Punktierter Enzian:

Punktierter Enzian (Gentiana punctata) bis 60 cm, Juli - September, ausdauernd. Die glänzenden Blätter des oberen Sprossbereiches sind ungestielt und kreuzgegenständig, im unteren Bereich sind sie deutlich gestielt. In den Achseln der oberen Blätter sitzen 1 bis 3 schmutziggelbe, dunkelviolett getupfte Blüten, die höchstens zu 1/4 eingeschnitten sind und5 bis 8 aufrechte, stumpfe Zipfel bilden. Der glockenförmige Kelch mündet in aufrechte, lanzettartigen Zähne. Der kräftige Spross ist unverzweigt.

Danke für die Informationen!
erhalten von:
hermann.schmuck@twin.at
 

 







(wer kennt diese Blumen/Blüten? sind es etwa Lärchenblüten?):

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Mehlprimel:

Bei der rosaroten Blume handelt es sicher sicherlich um eine MEHLPRIMEL (primula farinosa), gehört zu den Primelgewächsen , Blütezeit von mai bis August, Standort Flachmoore, rasen Felsschutt, stets auf kalk, vorkommen im Alpenvorland , Alpen, arktische Gebiete und Gebirge Europas, Asiens und Nordamerikas.

Diese Weisheiten entnommen aus dem Buch "Blumen" von w. Lippert
mit lieben Grüßen Eva Umgeher: aon.912033317@aon.at
(Danke für die Informationen!)
 


Frühlings-Enzian (Gentiana verna):

Von Iris Reiner: iris.reiner@aon.at
Frühlings-Enzian (Gentiana verna)
Der Frühlings-Enzian wird bis zu 15 cm hoch, bildet Rasen und dicht beblätterte, blütenlose Triebe. Die kurzen Blütenstiele tragen meist nur eine tiefblaue Blüte. Die Pflanze kommt auf Weiden, alpinen Matten, Flachmooren, und dies bevorzugt über Kalk, vor.
Der Frühlings-Enzian, eine Tagfalterblume mit dem schönsten, wunderbar tiefen und leuchtenden Blau, das in unserer Pflanzenwelt vorkommt, so hatte sich Karl Bertsch (1947) geäußert. Es ist wahr, ein derartig beeindruckendes Blau findet sich bei den Alpenpflanzen selten. Dieser kleine Enzian trägt auch eine Vielzahl an Volksnamen, "Schusternagerl" ist wohl der bekannteste. Der Aufbau der Blüte dieses Enzians ist auf die Bestäubung durch Falter abgestimmt.
Der Frühlings-Enzian ist, wie sein Name schon sagt, eine der ersten blühenden Pflanzen auf der Alm, bereits kurz nach der Schneeschmelze leuchten die ersten Blüten hervor. Gleich wie bei der Silberdistel zeigen die Blüten Schließbewegungen. Sie werden durch Erschütterungen (Regen, Sturm) und ein Absinken der Temperatur ausgelöst. Das Blüteninnere bleibt also bei schlechtem Wetter bestens beschützt. Unser "Schusternagerl" ist nicht nur schön, sondern auch hervorragend an seine Umwelt angepasst.
http://www.nationalpark.co.at/nationalpark/de/naturraum-pflanzen-alm.php?navid=28
 


(wer kennt diese Blumen/Blüten?) Nr.17:

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(wer kennt diese Blumen/Blüten?) Nr.18:

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Blauer Eisenhut /(Aconitum napellus):

Von Brigitte Lünig:
Guten Tag, ich habe folgenden Vorschlag: Eisenhut
Meine Bergurlaube sind zwar schon lange her, aber ich denke das stimmt auf jeden Fall.
Grüße aus Bremen, Brigitte Lüning briluen@web.de

Von Iris Reiner: iris.reiner@aon.at
Blauer Eisenhut /(Aconitum napellus)/
Der Eisenhut erreicht eine Höhe von bis zu 150 cm, auf rübenartigen Wurzeln wachsen unverzweigte Stängel mit handförmigen fünf- bis siebenteiligen Blättern. Auf dem Stängel sitzen zahlreiche blaue Blüten in dichten Trauben. Die Pflanze liebt feuchte Wiesen, Waldränder und Bachränder, bevorzugt  feuchte und nährstoffreiche Böden. Die Blüten sind voll und ganz auf die Bestäubung durch Hummeln angepasst. Die Eisenhut-Arten zählen zu den gefährlichsten Giftpflanzen. Die toxische Wirkung stand bei der Verwendung der Pflanze immer im Vordergrund, ganz gleich ob es sich um Giftpfeile der Kelten oder um die Hinrichtung von Sträflingen handelte. Ausgangsmaterial war die rübenartige Wurzelknolle. Unter starken Schmerzen kommt es nach mehreren Stunden zum Tod durch Herzstillstand oder Atemlähmung. Die tödliche Dosis für einen Erwachsenen liegt bei nur 1-2 g der Droge. Diese Droge wurde in der Volksmedizin in geringer Dosis auch als Heilmittel verwendet. Heute wird die Pflanzendroge durch synthetisch erzeugte Mittel ersetzt.
Quelle:http://www.nationalpark.co.at/nationalpark/de/naturraum-pflanzen-alm.php?navid=28
 

 


Alpenglöckchen (Soldanella alpina): Blume des Jahres 2004

Von Brigitte Lünig:
Guten Tag, ich habe folgenden Vorschlag: Soldanelle
Meine Bergurlaube sind zwar schon lange her, aber ich denke das stimmt auf jeden Fall.
Grüße aus Bremen, Brigitte Lüning briluen@web.de

Von Iris Reiner: iris.reiner@aon.at
Alpenglöckchen (Soldanella alpina)
Das Alpenglöckchen soll als typische Charakterart der Gebirgsregionen auf seinen Lebensraum aufmerksam machen. Aktuell gibt es sie noch, die blühende Pflanzenvielfalt innerhalb der alpinen Rasen- und Wiesengesellschaften, jedoch gehen die verfügbaren Biotope zurück. Der empfindsame Lebensraum von Alpenglöckchen & Co. wird insbesondere durch diverse Freizeitaktivitäten beansprucht und gilt heute als gefährdet.
Mit der Wahl von Soldanella alpina zur Blume des Jahres 2004 soll für den Erhalt der alpinen Standorte, aber auch für einen "sanften Tourismus" geworben werden, welcher eine nachhaltige Koexistenz zum wechselseitigen Gewinn gewährleistet. Schließlich sind Eigenart und Schönheit der Gebirgsregionen unwiderruflich mit der Vorstellung von blühenden Bergwiesen verknüpft.
Das Alpenglöckchen wird auch Almglöckchen, Blaues Schneeglöckchen und Alpen-Troddelblume (nach der Form der Blüten) genannt. Der botanische Gattungsname Soldanella ist höchst wahrscheinlich von der italienischen Bezeichnung "soldo" (=Münze) abgeleitet worden und bezieht sich auf die rundlichen Blätter der Pflanze. Der Artenname alpina benennt den Herkunftsort.
Soldanella alpina wird pflanzensoziologisch der Schneetälchen-Gesellschaft zugeordnet, was das Charakteristikum des natürlichen Standortes widerspiegelt: es sind die (lange) schneebedeckten Senken der alpinen und subalpinen Stufen in Höhenlagen zwischen 600 m üNN und 3000 m üNN (Alpen und Voralpen, Pyrenäen, Jura, Karpathen, Balkan). Eine geobotanische Besonderheit im Schwarzwald stellt ein isolierter Bestand auf dem Feldberg dar; nachweislich handelt es sich hier um ein eiszeitliches Reliktvorkommen von Soldanella alpina.
Mehrjährige Pflanze (Staude) mit kurzem, schräg stehendem Wurzelstock und nierenförmig-rundlichen, dunkelgrünen Laubblättern, welche lederig-dicklich und kahl sind und von langen, rötlichbraunen Stielen getragen werden. Die Pflanze wird insgesamt 15 cm bis 18 cm hoch. Der mehrblütig nickende Blütenstand zeigt ein blau-violettes Farbenspiel. Die Einzelblüte ist ca. 1cm groß, trichterförmig und bis über die Mitte gefranst. Die Blüten zeigen sich unmittelbar bzw. noch während der Schneeschmelze im Mai / Juni (in hohen Lagen auch Juli). Die aufstrebende dunkle Blütenknospe schmilzt dabei von unten heraus dünne Schnee- und Eisschichten. Das Alpenglöckchen zählt zu den Primelgewächsen (Primulaceae ). Die Frucht ist eine vielsamige aufspringende Kapsel. Die Soldanella neigt dazu Bastarde auszubilden, so benennt die Fachliteratur 4-10 Arten der Gattung. Diese werden jedoch nach Bodenstandorten unterschieden in Arten der silikat- oder der kalkhaltigen Böden. Alle Arten sind geschützt.
Die zierliche Licht-Halbschattenpflanze liebt es gesellig, an kühlen (absonnigen), sickerfeuchten, vermoorten(auch quelligen) kalkhaltigen Plätzen, +/- nährstoff- und basenreich. Am natürlichen Standort wächst sie in sog. Rieselfluren in steinigen Sumpfhumus-Böden. Potentiell bedroht sind die Biotopflächen durch Be- und Überweidung der Almwiesen, Eutrophierung der Sickerfluren oder durch Trockenfallen infolge Quellwasserfassungen. Des weiteren sind die feucht-nassen und sehr geringmächtigen Bodenhorizonte äußerst empfindlich gegenüber Trittbelastungen und Bodenverdichtungen jeder Art. Eine direkte Bestandsgefährdung geht insbesondere aber von unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten und deren baulichen Infrastrukturen aus 1 . Die Gebirgsregionen werden heute im Sommer- wie im Winterhabjahr genutzt von Wanderern, Mountain-Bikern, Bergsteigern, Fliegern (Flugdrachen, Gleitschirmen u.s.w.) und Sikläufern. Beispielweise erfordern wegebauliche Erschließungen inklusive Rast- und Parkplätzen, Sikliften und Bergbahnstationen etc. Bodenentwässerungs-, Verdichtungs- und /oder Versiegelungsmaßnahmen. Damit wird Soldanella alpina, wie auch den anderen Arten der Schneetächengesellschaft, wertvolle Biotopflächen entzogen bzw. der Gesamtbestand nachhaltig geschädigt.
Quelle: http://www.stiftung-naturschutz-hh.de/blume/2004.htm

 


Huflattich:

Von: froggel7@tiscalinet.de
Hallo, bei dieser Blume handelt es sich um blühenden Huflattich (Brandlattich, Brustlattich, Tussilago farfara). Die Pflanze wächst auf feuchten Äckern, in Uferbereichen, an Wegrändern und Bahndämmen, besonders auf tonigen oder lehmigen Böden. Im zeitigen Frühjahr (Februar bis April) erscheinen zuerst die gelben Blüten, erst nach deren Verblühen kommen die Laubblätter. Die Blüten kann man sammeln, trocknen und als Teeaufguss besonders bei Halsbeschwerden bzw. Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum nutzen.
Grüße aus Thüringen.
Jennet Kinski
 


Türkenbund(lilie)

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Glockenblumen: Nr. 23

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Hauswurz?: Nr. 24

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Krokus: Nr. 25

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(wer kennt diese Blumen/Blüten? Bergmargerite?): Nr. 26

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Margerite: Nr. 27

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Veilchen: Nr. 28

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Vergißmeinnicht: Nr. 29

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(wer kennt diese Blumen/Blüten?): Nr. 30

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(wer kennt diese Blumen/Blüten?): Nr. 31

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(wer kennt diese Blumen/Blüten?): Nr. 32

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(wer kennt diese Blumen/Blüten?): Nr. 33

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