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Gegen Mittag trafen alle Kameraden bei der Karlsbaderhütte wieder gesund ein. Die ganze Mannschaft wieder auf Vordermann zu bringen, das war die Aufgabe der Hüttenwirten, die mit einem kräftigen Mittagessen aufwartete. Schließlich nach Kaffee und Kuchen, war die Mannschaft wieder so weit, um für den 2. Teil des Tagesprogramms gut gerüstet zu sein. Der Nachmittag war der Bergrettungstechnik gewidmet. Dazu wurde der hüttennahe Klettergarten aufgesucht, wo sämtliche Techniken im Stationsbetrieb geübt und getestet werden konnten. Als kleinen Höhepunkt meldete sich gegen abends der Hubschrauber Christophorus 7 an. Der Pilot und der Flugretter konnten die Mannschaft mit aktuellen Informationen versorgen und alle Fragen und Verhaltensregeln im Zusammenhang mit Hubschrauberbergungen besprechen. Danach ging es zum Abendessen in die Karlsbaderhütte und der restliche Abend klang nach wichtigen Diskussionen mit Wein und Brötchen aus. Am nächsten Tag gab es Morgenwache um 6:30 Uhr. Die heurige Felsübung führte uns zum Roten Turm. Dort fand die Übung in Form von mehreren Stationen mit Stahlseil, Faserseilwinde und Zweimannseilbergetechnik statt. Die widrigen Wetterverhältnisse forderten der Mannschaft einiges ab. Trotz Kälte und Wind wurde das Programm bis zum erfolgreichen Ende durchgeführt. Schließlich wurde auch noch der Bereich Erste Hilfe an Ort und Stelle inszeniert. Dr. Latscher konnte eine interessante Demonstrationen über die Erste Hilfe in Theorie und Praxis präsentieren und viel Interessantes in diesem Zusammenhang vermitteln. In der Karlsbaderhütte konnte die Mannschaft sich bei einem guten Mittagessen wieder aufwärmen. Anschließend gab es von der Firma Edelweiss eine Produktvorführung für den Bereich Seile und Zubehör. Gemütlichen Ausklang gab es beim Abstieg dann noch bei der Dolomitenhütte. Mit viel neuem und Wiederholung von schon bekannten Wissen über Bergrettungstechnik in den Köpfen, aber vor allem auch mit gestärkter Kameradschaftsgesinnung, waren fast alle gegen 18:00 Uhr wohlbehalten wieder mit ihren Familien vereint. Ein wirklich gelungenes Wochenende war zu Ende und schon war ein neuer zukunftsgerichteter Gedanke im Kopf des Obmanns: "Wäre doch eine schöne Sache gemeinsam mit allen Osttiroler Ortsstellen einmal ein ähnliches Programm zu organisieren". |
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