Die Tätigkeit der Bergrettung findet großteils im Stillen
statt. Auch die Schulungen und Übungen finden meist abseits der
Öffentlichkeit statt, damit möglichst praxisgerecht trainiert werden
kann. Beim Jahresrückblick der Bergrettung Lienz im Rahmen der
Jahreshauptversammlung im Alpenvereinshaus, bot sich aber die
Gelegenheit das breite Arbeitsgebiet und die intensive Arbeit
darzustellen
453 Einsatzstunden von 135 Rettern war bei 10
Einsätzen erforderlich. Damit die Mitglieder gut gerüstet und für
den Ernstfall bestens vorbereitet waren, wurde besonders Augenmerk auf
die Ausbildung gelegt. 27 offizielle Termine waren für die
Fortbildung der Einsatzmannschaft und Vereinsorganisation im Jahr 2006
vorgesehen. Neben der rettungstechnischen Ausbildung im Fels und Eis,
stand im Jahr 2006 besonders der Erste Hilfe Bereich im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit der Ortsstelle Kals wurden im Frühjahr zwei Termine im
theoretischen und praktischen Bereich absolviert. Im Herbst folgte ein
16-stünidger Erste Hilfe Kurs mit einer praktischen Abschlussübung im
Gelände.
Der Ortsstellenleiter Tschurtschenthaler konnte mehrerer
Mitlieder für ihre Dienste ehren. Walter Lang ist der Bergrettung
bereits seit 50 Jahre treu, auf 40 Jahre Mitgliedschaft
brachten es Josef Klocker und Lorenz Ortner, 25 Jahre lang
steht Franz Pitterl der Ortsstelle tatkräftig zur Verfügung.
Besonderer Dank galt schließlich auch allen Mitgliedern, die immer
wieder aktiv bei Einsätzen und den Veranstaltungen der Ortsstelle
teilnahmen – sie sind es, die dem Verein entsprechendes Rückgrat
verleihen. Keine
Rettungsorganisation könnte ohne Freiwillige bestehen. Wer in seiner
Freizeit etwas ganz Besonderes für seinen Mitmenschen tun möchte, für
den besteht in jeder Rettungsorganisation speziell auch in der
Bergrettung ein besonderes Tätigkeitsfeld.