Prinzipien:
-
Prinzip der persönlichen Sicherheit (einen 2. Unfall unbedingt vermeiden)
-
Prinzip "im Interesse des Opfers" (keinen zusätzlichen Schaden
verursachen)
-
Prinzip der Einfachheit
-
Prinzip der sofortigen und der verzögerten Behandlung
-
Prinzip der eingeschränkten Kompetenz
Lebensbedrohlich?
Notfall
Ruhig u. systematisch – "ein Schritt zurück"
Sicherheit gegeben?
Unfallhergang?
| Bewusstsein |
Atmung |
Kreislauf |
"Kopf
bis Fuß" |
| Beruhigung |
Atemwege
frei |
Blutung |
Knochenbruch |
| Überwachung |
normale
Atmung |
|
Fehlstellung |
| Psychische
Verfassung |
|
|
Schock
Unterkühlung |
Sonstige Verletzungen:
| Kopf |
Helm
möglichst belassen |
| HWS |
immer
daran denken! Unfallhergang? |
| WS |
je
tiefer umso häufiger, aber auch günstiger |
| Brustkorb |
meist
kein Problem |
| Bauch |
Schockgefahr! |
| Schulter |
einrichten
je nach Transportmöglichkeit |
| Arm |
meist
gut zu schienen |
| Oberschenkel |
vermutlich
ein ernstes Problem |
| Unterschenkel |
bei
Verrenkung einrenken |
Transport und Übergabe:
| Schmerzmittel |
Ruhe
und guter Zuspruch können sehr viel bewirken! Medikamente? |
| Stabilisieren |
durch
Schienen; Improvisation gefragt |
Nicht vergessen!
- Keine Hektik und delegieren,
wenn immer möglich
- Nicht über das Opfer steigen
- Nie das Opfer alleine lassen immer Körper- oder Augenkontakt
- Versuche Dir den Unfallhergang klar zu machen
- Immer mit dem Opfer sprechen
- Unterkühlung vermeiden, Wetter und Wasserstandsänderungen beachten
Unfallstatistik:
| Verletzungsursachen |
Sprünge vor Rutschen, Abseilen, Steinschlag und Hochwasser |
| Verletzungsmuster |
Knochenbrüche mehr als doppelt so häufig als ernsthafte Wunden,
Unterkühlung, Erschöpfung und Verrenkungen |
| Todesursachen
|
Abseilen und Sprünge vor Herzattacke
|
|