|
|
Training für BergsteigerMERKSATZ: Ein solider Trainingszustand ist die wichtigste Grundlage der alpinistischen Leistungsfähigkeit. Bergwandern zählt zwar nicht zu den Risikosportarten, dennoch ist das Todesrisiko etwa 100mal höher als bei Ballspielen oder beim Wassersport. In Österreich starben von 1986 bis 1992 pro 1 Million Wandertage 5, 7 Urlauber. In Nepal ereilt sogar 15 von 100.000 Trekkern der Tod. 70% der Toten sind Opfer von Unfällen, 30% ereilt der plötzliche Herztod, wobei mit zunehmende Alter das Risiko für beide Todesarten zunimmt. WER REGELMÄSSIG WANDERT UND TRAINIERT, KANN SEIN INDIVIDUELLES RISIKO SENKEN. Dabei ist möglichst ein ganzjähriges Freizeittraining wünschenswert. Dies sollte in erster Linie den Ausdauerbereich erfassen, wobei vor allem Geländeläufe (Waldläufe) mit wechselndem Auf und Ab günstig sind. Zur Abwechslung sind auch andere Ausdauertrainingsformen (Radfahren, Schifanglaut) empfehlenswert, bringen aber auf Grund der fehlenden Spezifität einen etwas geringeren Trainingseffekt, können sich aber auf Überbelastungen des Bewegungsapparates günstig auswirken. Bei Sportarten wie Schwimmen, Fußball, Tennis, Squash ist der alpinistisch ausgerichtete Trainingseffekt zu gering, bei anderen Disziplinen wie Golf, Schach und Spazierengehen praktisch null. WIE OFT UND WIE LANGE SOLLTE
TRAINIERT WERDEN? WIE INTENSIV? WICHTIG! NOCH WICHTIGER! Dr. med. Franz Krösslhuber |